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 E-Mu Vintage Keys

E-Mu Vintage Keys

Tipps & Tricks

Dieser ROM-Player ist eigentlich ein nach guter alter analoger Machart programmierbarer Synthesizer der das Pech hatte, im Schatten des E-Mu Proteus das Licht der Welt zu erblicken. Er verfügt über hervorragend analog klingende Filter sowie eine recht umfangreiche Modulationsmatrix, wodurch fast alles an Vintage-Sounds herstellbar wird. Das größte Plus ist jedoch der enorme Druck der aus dem kleinen Gerät kommt.
 
Neupreis bei Markteinführung: 1.195 € (gebraucht ca. 100 €)
 
Werksounds (Factory Patches)
Wenn man sich einen Vintage Keys zulegt, sind oft die meisten Werksounds mit den persönlichen Favoriten des Vorbesitzers überschrieben.
Mit diesen SysEx Dateien lässt sich der Originalzustand wieder herstellen:

vkold.syx (71K) - die Werksounds für den älteren Vintage Keys
vknew.syx (71K) - die Werksounds für den neueren Vintage Keys Plus
 
System Exclusive wird ignoriert
Zur Unterscheidung mehrerer angeschlossener Vintage Keys kann eine ID (Identity) für SysEx-Daten eingestellt werden.
Wenn diese nicht mit der ID der gesendeten SysEx übereinstimmt stellt der Vintage Keys auf taub und bricht den Empfang ab.
 
Abhilfe: Im Mastermenü - MIDI MODE auf ID = 00 (Omni) stellen.
 
Damit ist die ID-Erkennung abgeschaltet und das Problem sollte behoben sein..
 
Bedienungsanleitungen
Nach mehreren Anfragen hier die Bedienungsanleitung für den Vintage Keys zum Download.
Alle Dateien sind im PDF Format.

v_keys_d.zip (752KB) - deutsche Bedienungsanleitung
v_keys_e.zip (732KB) - english manual
 
Sounds ab Nummer 128 über MIDI erreichen
Über die interne Programmtabelle sind maximal 128 der 384 bzw. 512 Sounds (hängt von der Versionsnummer ab) erreichbar.
Leider war der Bank Change Befehl bei Erscheinen desVintage Keys noch nicht sehr weit verbreitet und wurde deshalb nicht ins Gerät eingebaut. Da aber der Vintage Keys die Programmtabelle über MIDI SysEx empfangen kann, gibt es mit dem nachfolgend beschriebenen Weg doch noch ein Hintertürchen, um alle Sounds über MIDI zu erreichen.
Einzige Bedingung ist (wegen der gesendeten Datenmenge) der Betrieb mit einem Sequenzer:
 
Auf dem Vintage Keys werden 4 Programmtabellen erstellt und im Sequenzer gespeichert.
Die Inhalte der Tabellen:
 
Ziele der Tabelle 1: 000 - 127
Ziele der Tabelle 2: 128 - 255
Ziele der Tabelle 3: 256 - 383
Ziele der Tabelle 4: 384 - 511
 
Bei Aufruf eines bestimmten Sounds wird dann zuerst die entsprechende Programmtabelle gesendet und dann der passende Program Change. Dieser berechnet sich dann mit den oben angegebenen Tabellen wie folgt:
 
Sounds 000 - 127 (Tabelle 1): zu sendender Program Change = Sound-Nummer
Sounds 128 - 255 (Tabelle 2): zu sendender Program Change = Sound-Nummer - 128
Sounds 256 - 383 (Tabelle 2): zu sendender Program Change = Sound-Nummer - 256
Sounds 384 - 511 (Tabelle 2): zu sendender Program Change = Sound-Nummer - 384
 
Externe Effekte vorprogrammiert routen
Vintage Keys RoutingEines der größten Mankos des Vintage Keys ist das Effektteil, das sich auf einen Chorus beschränkt.
Sollte noch ein Microverb oder ein Overdrive-Pedal in einer Ecke vor sich hinschlummern - anschließen!
Maximal 2 Stereo- oder 4 Monoeffekte lassen sich direkt am Vintage Keys einschleifen.
Der Vintage Keys verfügt nämlich nicht nur über 3 programmierbare Stereoausgänge, sondern auch über 2 Stereoeingänge, so dass ein extra Mischpult entfallen kann.
Das gewünschte Effektrouting lässt sich also im Sound abspeichern!

 
 
 
Vintage Keys Expander
Der Expander vergrößert den Sample-Speicher um weitere 8MB und rüstet das Gerät damit zur Plus-Version auf.
Leider konnte ich den Vintage Keys Plus nur kurz testen, aber die neuen Samples sind eine echte Aufwertung und hinterließen nachhaltigen Eindruck.
Highlights aus dem Sample-Inhalt:
Dyno Rhodes, Yamaha FM Electric Pianos, Emulator II, Emulator III, Sequential Circuits, Moog, Oberheim, Roland Analogsynths, ARP Analogsynths, E-mu SP-1200, Roland DR-55, Roland TR-808, Chapman Stick, Fender P-Bass, Electric Sitar.
 
Fetterer Bass-Sound
Für fetteren Tiefbass kann ein Sinuswellen-Sample als Layer für einen normalen Bass-Sound (z.B. Beatle Bass) verwendet werden.
 
Cubase VST Mixermap
v_keys.zip (2KB)