Die Basiseinheit liefert die ungeregelten Spannungen
(8,5V, 17V) mit max. 2,5A.
Sämtliche Steckverbindungen laufen in dieser Box zusammen.
Der Controller basiert auf einem 80C535 mit 32K EPROM sowie
2K RAM.
Durch Einsatz eines Zero-Power-RAM (MK48Z02) konnte auf eine
aufwendige Batteriepufferung verzichtet werden.
Im Bedienpult wird über den Decoder 74LS47 die
Siebensegmentanzeige (Programm) angesteuert.
Der Volume-Regler verfügt zur Störunterdrückung
über einen eigenen Spannungsregler (7805) und liefert 0-5V
an den Controller.
Der Velocityschalter ist 3-stufig ausgelegt (64, 96,
127) und treibt (zur besseren optischen Kontrolle) eine eigene
Siebensegmentanzeige.
Die Drehzahlsteuerung arbeitet mit einem als Rechteckoszillator
beschaltetem Timer-IC NE555 mit einstellbarer Frequenz von 100-700Hz.
Die Schrittmotoren werden von der Treiberplatine mit 30-210UpM
betrieben und werden im Standby-Betrieb wegen der Wärmeentwicklung
stromlos geschaltet.
Die IR-Sendedioden werden zyklisch ca. alle 30ms mit
36kHz von einem Mikrocontroller AT89C2051 aktiviert.
Die IR-Empfänger basieren auf dem Empfänger-IC
SFH506-36 von Siemens.
Dieses IC hat eine sehr gute Störunterdrückung
(Fremdlicht) und beinhaltet außer der IR-Diode einen geregelten
Vorverstärker, der auf 36kHz mit geringer Bandbreite begrenzt
ist, sowie einen Demodulator, so dass am Ausgang des ICs das
Empfangssignal als TTL-Signal (5V) zur Verfügung steht.
Die Auswertung des Empfangs findet wie die Senderansteuerung
im Mikrocontroller AT89C2051 durch Prozentzählung statt.
Die Abtastung des Empfangssignales findet mit 72kHz statt.
Bei Empfang von weniger als ca. 70% des Sendesignales erkennt
des Mikrocontroller das Signal als Störung.
Durch diese Art der Prozentzählung konnte eine erstaunlich
hohe Betriebssicherheit erreicht werden.
Die Halbleiterrelais (S202S12 oder S202S02 von Sharp)
verfügen zur Störunterdrückung über einen
Nulldurchgangsdetektor. Dadurch kann jede Netzentstörung
entfallen.
In der Software wurden die Bereiche der A/D-Wandler
zur weiteren Störunterdrückung eingeschränkt.
Zusätzliche dynamische Sensoren (3 max.) werden selbstständig
erkannt.
Die Programmumschaltung wurde zur besseren Bedienbarkeit
besonders ausgelegt:
Wenn ein Sensorfeld aktiviert ist und ein neues Programm
aufgerufen wird, bleibt das alte Programm solange aktiv, bis
alle Sensoren inaktiv sind. Gleichzeitig wird im Display der
Bedienbox das neue Programm blinkend angezeigt.
Hierdurch werden ungewollte neue Töne während der
Programmumschaltung unterdrückt.
Die Programmierung (Eingabe der gewünschten Noten)
erfolgt über ein angeschlossenes Keyboard und wurde bewusst
einfach gehalten:
Sobald am Keyboard das Sustain-Pedal gedrückt wird,
geht der Controller in den Programmiermodus und bleibt dort,
bis alle 8 Noten (Feld 1 bis Feld 8) auf dem Keyboard gedrückt
worden sind. Anschließend werden die Noten automatisch
im momentan aktiven Programm gespeichert und der Programmiermodus
verlassen.
Während des Programmiervorganges leuchtet im Display
zur optischen Anzeige der Dezimalpunkt.
Datenblätter der verwendeten Halbleiter im PDF-Format: