Die Schaltung des von Roland
verwendeten D-Beam ist mir unbekannt, er dürfte jedoch nach
einem ähnlichen Prinzip arbeiten.
Schaltung und Software sind urheberrechtlich geschützt.
Privater Nachbau ist unbedingt erwünscht,
die kommerzielle Nutzung bedarf jedoch der Nachfrage
bei mir!
Die Funktion der dynamischen Infrarot-Sensoren für das
GLA ist so gut, dass ich diese hier beschriebene Version als
batteriebetriebenen Standalone-MIDI-Controller entworfen habe:
Der Infrarot-Sensor erfasst den Abstand einer Hand oder sonstigen
Gegenstandes zum Gerät und setzt diesen stufenlos in MIDI-Befehle
um.
Die MIDI-Controller Version kann derartig viele verschiedene
Daten senden, dass eigentlich für jeden Anwendungsfall etwas
dabei sein sollte.
Technische Daten der MIDI-Controller Version:
stufenlos erfasster Handabstand
25-53cm über dem Sensor (bei normaler Hintergrundbeleuchtung)
MIDI-Kanal frei wählbar
nachbaubar für unter 50
€ (keine Abgleicharbeiten)
Kontroll-LED
9V-Batteriebetrieb (max.
5 Std.) Controller-Mode: Modulation,
Breath Control, Foot Pedal, Portamento Time, Pan Position, Expression,
General Purpose Slider 1-4,
General Purpose Button 1-4, Pitch Bend Up, Pitch Bend Down
Noten-Mode(16 Töne Spielumfang,
Velocity 127): C-Dur (bis H-Dur transponierbar), Chromatisch,
Blues (D, E, A)
Nachbautipps:
Die Elektronik lässt sich samt Akku oder Batterie ohne
großes Gedränge in einem Kunststoffgehäuse 150
x 85 x 45mm unterbringen.
Die Schaltung des Sensors ist doch schon etwas komplexerer
Natur. Eine falsche Verbindung kann die Halbleiter SOFORT in
Schrott verwandeln!
Deshalb sollten nach Bestückung der Platine (vor
dem Einsetzen der ICs und der Inbetriebnahme!) sämtliche
Verbindungen sorgfältig kontrolliert werden!
Die IR-LED sollte mit einem Reflektor versehen werden.
Die Fotodiode lässt sich wunderbar an einem hinten aufgesägten
schwarzen Einbausicherungshalter für 5x20mm Sicherungen
befestigen. Diese Montageart schirmt nicht nur unerwünschtes
Seitenlicht von der in ca. 25mm Abstand montierten IR-LED ab,
sondern begrenzt auch den Sichtbereich der Fotodiode auf einen
brauchbaren Winkel. Sollte dieser Winkel immer noch zu groß
sein, kann er durch eingelegte Papierrollen weiter begrenzt werden.
Aufbau der IR Sende-/Empfangseinheit
Die Fotodiode wird mit Heißkleber so am Sicherungshalter
angeklebt, dass keine Löcher mehr zwischen beiden Teilen
sind.
Anschließend werden die Klebung und die Fotodiode mit
schwarzem Lack (Lackstift für PKW o.ä.) übermalt.
Die IR-LED und der Reflektor sind im Gehäuse mit schwarzem
Schrumpfschlauch lichtdicht überschrumpft.
Ohne diese Maßnahmen streut die IR-LED im Gehäuse
in den Empfänger ein!