zurück

 Roland Fantom X7

Roland Fantom X7 (X6/X8)

Tipps & Tricks

Die Serie Fantom X ist Rolands umfangreichste Workstation (Stand 2004-2007).
Ich habe meinen kompletten Synthesizerpark verkauft und nur noch den Fantom X7 live dabei.
Das Gerät bietet alles was ich so brauche und noch etliches mehr.
 
Das Handbuch ist gut geschrieben, aber leider (wie so oft) nicht vollständig und teilweise etwas unübersichtlich - deshalb diese Seite. ;-)
Die Tipps & Tricks gelten natürlich nicht nur für den X7, sondern auch für den X6 und X8, da der einzige Unterschied die Anzahl der Tasten ist (61/76/88).
Ausgenommen sind der Fantom XR (19" Expander) und der Fantom Xa (abgespecktes Einsteigermodell), da diese Geräte unterschiedlich aufgebaut sind.
 
Falls hier nicht die richtige Hilfe zu finden ist, kann ich nur empfehlen bei Roland Deutschland anzurufen oder ein Email zu schicken.
Der Support ist wirklich hervorragend und sehr hilfsbereit - und wo findet man das heute noch?
 
Roland Elektronische Musikinstrumente - Postfach 1905 - D-22809 Norderstedt - Tel. 040/526009-0
www.rolandmusik.de
Hotline (Fragen zur Bedienung): Tel. 040/526009-70/71/79
Technische Beratung: customersupport@rolandmusik.de Tel. 040/526009-60
 
An dieser Stelle möchte ich Herrn Fliegel von der Fa. Roland Norderstedt für die vorbildliche Kundenbetreuung danken!
 
Trauriger Nachtrag:
Roland hat mit den immer noch fehlerhaften Betriebssystemen 1.07 bzw. 2.10 die weitere Entwicklung des Fantom X zugunsten der neueren Modelle
eingestellt. Bei dem Preis dieser Workstation fühle ich mich als Kunde ausgenommen und weggeworfen.
Die uferlose, weltweite Geldgier hat auch hier bittere Blüten getragen:
 
- Es ist nicht möglich, ein im Patcheditor erstelltes Multisample auf die CF-Card zu speichern,
   weil ein dusseliger Programmierer die Knöpfe zum Umschalten dorthin vergessen hat.
- Bei Audioaufnahmen mit externer MIDI Clock kann es zu Einfrieren des Fantom kommen.
- RPS Off wird mit dem Song gespeichert, RPS On jedoch nicht.
   Vorgesehen war es wohl, weil es bei Editierung des gespeicherten Songs änderbar ist (siehe passender Tipp weiter unten).
- Bei Systemstart unglaublich lange Ladezeiten der Samples von CF-Card (bis zu 15 Minuten!!!).
   Eine intelligentere Abfrage des Timings der Cards hätte den Fantom extrem beschleunigt.
- Keine Möglichkeit der Volume-Automatisierung bei Audiospuren.
   Da der Fantom intern alles Mögliche über MIDI regelt, wäre das mit Sicherheit möglich gewesen.
- Filter mit nur 12 dB im Patch.
   Es lassen sich zwar 2 Filter hintereinander schalten, aber viel besser klingt es dann auch nicht.
   Warum ist dafür keine Struktur vorgesehen? Am mangelnden Speicher kann es doch wohl nicht liegen und es hätte den Fantom erheblich aufgewertet.
- Der Samplestart ist nicht wählbar.
   Es hätte ja nicht einmal steuerbar sein müssen, einstellbar hätte auch gereicht und programmiertechnisch garantiert kein Problem dargestellt.
- Einige Effekte (z.B. Tremolo) sind nicht zum Tempo synchronisierbar, obwohl die Einstellmöglichkeit vorhanden ist.
 
Hat bei Roland schon mal jemand darüber nachgedacht, das viele User so ein Update auch gerne bezahlt hätten?
 
Neupreise bei Markteinführung:
 Fantom X6:  2.099 €
 Fantom X7:  2.475 €
 Fantom X8:  2.960 €
 SRX Boards:  299 €
 
Besserer Sample Import
Berechnung Velocity Offset (Performance)
RPS im Song speichern
Farbschema der Menüs ändern
Die Funktionen der SHIFT-Taste
Externes Effektgerät einbinden
Unterschiede der Sample-Methoden
Eigene Hintergrundbilder verwenden
Laute Störgeräusche beim Umschalten der Sounds
Die Speichermöglichkeiten des Fantom
Sample RAM
Spezifikationen des DIMM für Speichererweiterung
Mehr als 128 Performances speichern
Unterschiede der Betriebssysteme Version 1
Unterschiede der Betriebssysteme Version 2
Upgrade auf Betriebssystem Version 2
Beliebigen Song beim Booten laden (Autoload)
 
  
Besserer Sample Import
 
Der Import von Samples ist aufgrund des begrenzten Displays des Fantom recht mühsam. Es fehlt einfach an Übersicht.
Henrik Grek hat ein kleines Programm geschrieben, das diese Übersicht bietet und die Organisation der Samples auf einer CF-Card wesentlich vereinfacht.
Die Möglichkeiten in Kürze:
 
- Import/Export von Samples im WAV-, AIF- und Fantomformat
- Editieren von Name, Tempo und Tonhöhe
- Anzeige der Samplefrequenz
- Anzeige der Kanäle (Mono-, Stereo- und Multisample)
- Player
 
Das Programm sowie die englische Bedienungsanleitung (Version 1.25) sind auf der Seite von Henrik Grek erhältlich.
 
Fantom-X Sample Importing Tool 1.27
Deutsches Handbuch als PDF
 
Das Programm hat zwar ein paar kleine Fehler und ist beim Import genauso langsam wie der Fantom (sie oben unter "Trauriger Nachtrag"),
erleichtert den Import von Samples aber schon erheblich.
  
Berechnung Velocity Offset (Performance)
 
In einer Performance kommt bei dem Parameter Part Velocity Sensitivity Offset schnell das Gefühl auf, dass eine Änderung des Wertes zu willkürlichen Ergebnissen führt.
Roland hat an etlichen Ecken die Möglichkeit zur Einstellung der Velocity vorgesehen und dummerweise beeinflussen sich viele davon gegenseitig.
Die Möglichkeiten zur Lautstärkebeeinflussung über Velocity:
 
1. Einstellung der Tones im Patch
2. Offset im Patch
3. Offset des Parts in der Performance
 
Der tatsächliche Wert entspricht der Summe der drei eingestellten Werte, wobei 0 nicht unter- und 127 nicht überschritten werden kann.
 
Gemeinerweise beeinflussen die beiden Offset Parameter auch die Cutoff Velocity Sensitivity, so dass das Ergebnis nicht immer dem Gewollten entspricht.
  
RPS im Song speichern
 
Obwohl die Bedienungsanleitung dies aussagt, ist es bis zur letzten Version der Betriebssysteme nicht möglich, den Status der Taste RPS im Song zu speichern.
Diese Macke lässt sich mit leider nur mit einem Editor auf dem PC umgehen, aber nur für erfahrenere PC-Benutzer zu empfehlen - und nur mit Sicherungskopie!
Für alle "Nicht-Abgeschreckten" hier der Ablauf:
 
1. Die SVQ-Datei (der entsprechende Song) im PC in einen Hex-Editor laden. Als Freeware gibt es z. B. 1Fh oder Free Hex Editor.
2. Das Byte 97 hex von 00 auf 01 ändern.
3. Datei speichern.
 
Leider darf der so veränderte Song vom Fantom jetzt nur noch gelesen, aber nicht mehr vom Fantom gespeichert werden, da sonst RPS wieder auf OFF abgespeichert wird.
Sollte es Roland irgendwann einmal gelingen diese Macke zu beseitigen, wird diese "Krücke" natürlich überflüssig, und ich werde sie hier wieder entfernen.
  
Farbschema der Menüs ändern
 
Durch Halten der Taste CLIP BOARD und gleichzeitiges Drücken der Taste ASSIGNABLE SW 1 oder 2 lässt sich eines von 8 Farbschemen der Menüs aufrufen.
Die meisten sind nicht sonderlich gut lesbar und gespeichert wird die Einstellung auch nicht, aber wer's brauchen kann...
  
Die Funktionen der SHIFT-Taste
 
Die SHIFT-Taste ist wahrscheinlich die am meisten unterschätzte Taste des gesamten Bedienfeldes.
Mit ihr lassen sich u.a. Funktionen direkt aufrufen die sonst nur über etliche Untermenüs erreichbar sind.
In der Auflistung sind nur die zusätzlich zu drückenden Tasten aufgeführt:
 
D BEAM
 Taste  Menü / Funktion
 PAD TRIGGER  Control Setting D Beam (Pad Trigger)
 SOLO SYNTH  Control Setting D Beam (Solo Synth)
 ASSIGNABLE  Control Setting D Beam (Assignable)
 
PIANO MODE
 Taste  Menü / Funktion
 PIANO MODE  Live Setting Play
 
EXT SOURCE
 Taste  Menü / Funktion
 MIX IN  Input Setting
 
REALTIME CONTROL
 Taste  Menü / Funktion
 KNOB (drehen)  Control Setting Knob Assign 1 - 4
 
ASSIGNABLE SW
 Taste  Menü / Funktion
 1 / 2  Control Setting Switch Assign 1 / 2
 
KEY EFFECT
 Taste  Menü / Funktion
 RPS  RPS Setup
 
ARPEGGIO / RHYTHM
 Taste  Menü / Funktion
 CHORD MEMORY  Auswahl Chord Memory
 RHYTHM  Auswahl Rhythm
 ARPEGGIO  Auswahl Arpeggio
 
SEQUENCER
 Taste  Menü / Funktion
 BWD  springt zum Songanfang
 FWD  springt zum Songende
 PLAY  MIDI UPDATE
 setzt Sounds / Controller korrekt bei Play ausserhalb Songanfang
 REC  Step Record Standby
SEQUENCER (MICRO EDIT MODE)
 Taste  Menü / Funktion
 UP / DOWN  Mehrfachauswahl (für Copy, Delete, Move, Paste)
 
PERFORMANCE
 Taste  Menü / Funktion
 MIXER  Audio Track Mixer
 LAYER / SPLIT  Audio Track Edit
 
PATCH EDIT MODE
 Taste  Menü / Funktion
 LEFT / RIGHT  Auswahl mehrerer Tones zur gleichzeitigen Bearbeitung
 UP / DOWN  Wechsel der Edit Menüs (Tab)
 
SYSTEM (BACKGROUND)
 Taste  Menü / Funktion
 CURSOR  bewegt den angezeigten Ausschnitt des Hintergrundbildes
 
SONSTIGES
 Taste  Menü / Funktion
 EFFECTS  Effect Switch
 SAVE / LOAD  Save Song
  
Externes Effektgerät einbinden
 
Wenn beispielsweise die internen Hallprogramme nicht liefern was man gerade zum Abmischen braucht, kann ein externes Effektgerät (z.B. ein Lexicon Hallgerät) in das interne Mischpult eingebunden werden.
Leider muss man für diesen Trick auf den Chorus verzichten, aber dank der enormen Stimmenanzahl des Fantom ist dies meistens leicht zu verschmerzen:
 
Das externe Effektgerät wird mit dem Ausgang 3 (zum Eingang des Effektgerätes) und den Line In Buchsen (von den Ausgängen des Effektgerätes) verkabelt.
Der Chorus des Fantom wird auf Ausgang B geroutet.
Die Programmierung des Chorus:
       - Delay
       - Alle Delayzeiten auf 0 ms
       - Feedback auf 0
       - HF Damp auf BYPASS
       - Level Left auf 127
       - Level Center auf 0
       - Level Right auf 0
 
Über Taste SHIFT und MIX wird der Eingang des Fantom auf LINE IN L/R gestellt.
Wenn abschließend die Taste MIX gedrückt wird (Taste leuchtet), ist der Effekt eingebunden und der Pegel lässt sich über den MIX IN Regler verändern.
 
Im Mischpult des Fantom können jetzt die einzelnen Kanäle über die Regler CHORUS individuell mit dem externen Effekt versehen werden.
  
Unterschiede der Sample-Methoden
 
Der Fantom hat reichlich Einstellungen der Quellenanwahl zum Samplen eingebaut.
Alle haben ihre Vor- und Nachteile:
 
Skip Back Sampling
Der Fantom speichert auf Knopfdruck alles (!) ab, was vor kurzem aus den Audioausgängen zu hören war.
Die "Vergangenheit" ist im Systemmenü einstellbar auf 5 - 40 Sekunden.
Dank dieser Funktion kann eigentlich keine Idee mehr verloren gehen!
 
Sampling über Taste Sampling aufgerufen
Sampling-Mode Externe Quellen Input Effekt? Was wird aufgenommen? Was ist dabei zu hören?
Sampling Digital IN
Line IN L/R
Line IN (Mono)
Microphone (Mono)
Ja Externe Signale Nur das externe Signal.
Die interne Tonerzeugung
ist ohne Funktion.
Re-Sampling   Nein Interne Tonerzeugung Nur die interne Tonerzeugung
Mix-Sampling Digital IN
Line IN L/R
Line IN (Mono)
Microphone (Mono)
Ja Externe Signale und
interne Tonerzeugung
Externe Signale und
interne Tonerzeugung
Auto Divide Digital IN
Line IN L/R
Line IN (Mono)
Microphone (Mono)
Ja Externe Signale Nur das externe Signal.
Die interne Tonerzeugung
ist ohne Funktion.
Solo Sampling Digital IN
Line IN L/R
Line IN (Mono)
Microphone (Mono)
Nein Externe Signale Externe Signale und
interne Tonerzeugung
  
Sampling über das Menü Audio Track Edit > REC aufgerufen (ab Betriebssystem Version 2.0)
Sampling-Mode Externe Quellen Input Effekt? Was wird aufgenommen? Was ist dabei zu hören?
Solo Digital IN
Line IN L/R
Line IN (Mono)
Microphone (Mono)
Nein Externe Signale Externe Signale und
interne Tonerzeugung
Re-Sampling   Nein Interne Tonerzeugung Nur die interne Tonerzeugung
Audio Merge   Nein Audio Tracks Nur die interne Tonerzeugung
  
Eigene Hintergrundbilder verwenden
 
Der Fantom kann als Hintergrund und für einige der Screensaver selbst erstellte Bilder verwenden.
Diese müssen im folgenden Format erstellt werden:
 
- BMP im Windows Format
- 320 x 240 Punkte
- 96 DPI
- 16 Farben mit 4 Bit Farbtiefe
 
Die fertigen Bilder speichert man dann auf eine CF-Card ins Verzeichnis TMP/BMP und kann sie von dort über das
Systemmenü des Fantom importieren (MENU > System > Background > Import BMP > Card).
  
Laute Störgeräusche beim Umschalten der Sounds
 
Der Fantom wurde anfangs mit einem anderen Motherboard ausgeliefert.
Dieses ist nicht nur langsamer beim Umschalten der Sounds, sondern liefert dabei auch laute Störungen aus der Effekteinheit.
Roland verbaut mittlerweile geänderte Motherboards und - jetzt kommt's - tauscht das Board bei Problemen kostenlos aus!
Das ist der Hammer, oder?
 
Ich hatte dieses Problem selber und bin vom Support begeistert!!!
  
Die Speichermöglichkeiten des Fantom
 
Der Fantom hat reichlich Möglichkeiten, Sounds und Performances in unterschiedlichen Speicherbereichen abzulegen.
Jeder Bereich ist für bestimmte Anwendungen optimiert.
Hier die vereinfachte (dafür aber verständliche) Auflistung und die Anwendungsmöglichkeiten:
 
Patches
Dies sind die einzelnen Sound des Fantom. Aus ihnen lassen sich Performances und Songs erstellen.
Die gespeicherten User Patches (die selbst erstellten Sounds) bleiben nach Abschalten des Fantom erhalten.
 

User:

 256

Presets:

 1024 + 256 (GM2) bei Betriebssystem Version 1

 

 1152 + 256 (GM2) bei Betriebssystem Version 2

Compact Flash Card:

 256
 
Performances
Die Performances sind Zusammenstellungen von Sounds, die sich in Layern und gesplittet organisieren lassen.
Die einzelnen Sounds lassen sich sehr weitgehend an die jeweiligen Erfordernisse in der Performance anpassen.
Dabei werden die verwendeten Patches selber nicht verändert.
 
Da auf dem Fantom meist mehr als ein Sound (Patch) gleichzeitig verwendet werden wird, dürfte dies der am häufigsten gebrauchte Speicherbereich sein.
Die die gespeicherten User Performances (die selbst erstellten Performances) bleiben nach Abschalten des Fantom erhalten.
 

User:

 64

Presets:

 64

Compact Flash Card:

 64
 
Favorite Patches
Die Favoritenliste funktioniert sehr ähnlich der Liste in einer Digital Box für Sat-Empfang für das Fernsehen.
Hier lassen sich die am häufigsten verwendeten Patches ohne riesigen Suchaufwand organisieren und zügig wieder abrufen.
 
Da die Favoritenliste nur Verweise auf die Patchnummern enthält, werden die Positionen der dort hinterlegten Patches nicht verändert.
Die Favorite Patches bleiben auch ohne Speicherung nach Abschalten des Fantom erhalten.
 

User:

 je 8 Patches in 8 Bänken

Presets:

 keine

Compact Flash Card:

 nicht möglich (nur über User Backup)
 
Live Setting
Auch diese Liste funktioniert sehr ähnlich der Liste in einer Digital Box für Sat-Empfang für das Fernsehen.
Hier lassen Patches, Performances und ab Betriebssystem Version 2 auch Songs in der gewünschten Reihenfolge organisieren und wieder abrufen.
Diese können sowohl aus dem internen Speicher als auch von der Compact Flash Card stammen.
  
Zusätzlich können hier mit Notepad auf dem PC erstellte Textdateien darstellen (Spickzettel, Texte, o.ä.).
 
Da die Live Settings nur Verweise auf die Patchnummern enthalten, werden die Positionen der dort hinterlegten Patches, Performances und Songs nicht verändert.
Die Favorite Patches bleiben auch ohne Speicherung nach Abschalten des Fantom erhalten.
 

User:

 je 16 Einträge in 20 Bänken

Presets:

 keine

Compact Flash Card:

 nicht möglich (nur über User Backup)
 
Song
Im Song werden die Melodien, Rhythmen und verwendeten Sounds in maximal 16 Spuren organisiert.
Für Tempo- und Beatwechsel ist eine gesonderte Spur vorhanden.
Ab Betriebssystem Version 2 werden zusätzlich bis zu 8 Audiospuren (bestehend aus Samples) in Mono oder Stereo organisiert.
 
Der gespeicherte Song bleibt nach Abschalten des Fantom nicht erhalten und muss (ggf. über Live Setting) neu geladen werden.
 

Intern:

 abhängig von der Größe der Songs

Presets:

 keine

Compact Flash Card:

 abhängig von der Größe der Songs und der CF Card
 
Arpeggio
Im Arpeggiator werden die Notenreihenfolgen der Arpeggios gespeichert.
 
Gespeicherte Arpeggios bleiben nach Abschalten des Fantom erhalten.
 

User:

 128

Presets:

 128

Compact Flash Card:

 nicht möglich (nur über User Backup)
 
Chord Memory
Im Chord Memory lassen sich wie in einigen alten Analog-Synthesizern mehrere Noten auf eine Taste legen und dann gleichzeitig abrufen.
 
Gespeicherte Chord Memories bleiben nach Abschalten des Fantom erhalten.
 

User:

 64

Presets:

 64

Compact Flash Card:

 nicht möglich (nur über User Backup)
 
Rhythm Pattern
In Rhythm Pattern werden die Notenreihenfolgen der Rhythmen gespeichert.
 
Gespeicherte Rhythm Pattern bleiben nach Abschalten des Fantom erhalten.
 

User:

 256 in 32 Gruppen

Presets:

 256 in 32 Gruppen

Compact Flash Card:

 nicht möglich (nur über User Backup)
 
Samples
In Samples werden aufgenommene oder importierte Audiodateien im Format WAV oder AIFF gespeichert.
 
Gespeicherte Samples bleiben nach Abschalten des Fantom nicht erhalten und müssen beim Einschalten neu geladen werden.
 

Intern:

 maximal 2000 Samples mit maximal 32 MB

Compact Flash Card:

 maximal 7000 Samples, Größe abhängig von der CF Card
  
Sample RAM
 
Der Fantom hat ab Werk 32 MB Speicher für Samples und erlaubt damit ca.6 Minuten Sample in Mono bzw. 3 Minuten in Stereo.
Dieser Speicher läst sich mit einem DIMM für PC auf bis zu 106 Minuten Sample-Zeit in Mono bzw. 53 Minuten in Stereo aufrüsten.
Nun stellt sich die Frage: Wer braucht wirklich 53 Minuten Stereo Sampling?
Stimmt - das braucht wohl niemand, zumal der Fantom dann bei voller Auslastung des Speichers ca. 15 Minuten (!) Ladezeit benötigt.
 
Trotzdem rate ich dringend zum maximal möglichen Aufrüsten, da der Preisunterschied bei den unterschiedlichen DIMM Modulen nur gering ist und DIMM Speicher immer schwieriger zu erhalten ist.
Und bevor er irgendwann gar nicht mehr zu bekommen ist...
 
Zur Spezifikation der DIMMs bitte den folgenden Tipp lesen!
  
Spezifikation des DIMM für Speichererweiterung
 
Der Fantom läst sich mit einem DIMM für PC auf bis zu 106 Minuten Sample-Zeit aufrüsten.
Das Speichermodul muss den folgenden Spezifikationen geügen:
 

 Stecker:

 168 Pins

 Geschwindigkeit:

 100MHz (PC100 CL=2) oder 133MHz (PC133 CL=3)

 Spannung:

 3,3V

 Fehlererkennung:

 Non-ECC

 Kapazität:

 64 / 12 / 256 / 512MB

 Bauhöhe:

 max. 38mm
Da aber einige Besitzer trotz Einhaltung der Spezifikationen von Problemen berichtet haben,
sollte auf ein Rückgaberecht geachtet werden, denn wo braucht man (außer im Fantom) heute noch DIMMs...?
 
Angeblich sollen auch DIMMs mit 1GB Kapazität funktionieren und korrekt erkannt werden, aber das habe ich noch nicht ausprobiert.
Es stellt sich auch die Frage nach dem Sinn, da die Ladezeit bei voller Nutzung durch Samples auf ca. eine Stunde ansteigt.
  
Mehr als 128 Performances speichern
 
Der Fantom speichert normalerweise nur 64 Performances intern und weitere 64 auf der Compact Flash Card.
Jedoch wird mit einem Song gleichzeitig die dazu gehörige Performance geladen.
Deshalb läst sich eine erstellte Performance auch als leerer Song speichern.
Dadurch ist dann die Speicherkapazität nur durch die Größe der CF-Card begrenzt.
 
Dieser Trick liegt so sehr auf der Hand, dass man erst mal drauf kommen muss.  ;-)
  
Unterschiede der Betriebssysteme Version 1
 
1.00 -> 1.01 Behobene Fehler - Von der CF-Card importierte Daten werden jetzt korrekt zurück geschrieben
- Zuweisung von Modulation auf das Pedal bleibt nach Abschalten erhalten
- Der Pitch Bender hat bei Rechtsanschlag jetzt den korrekten (maximalen) Effekt
- Nach Einschalten wird jetzt kein fälschlicher Pitch Bend mehr gesendet
- Die Locators werden bei Umschaltung zwischen Pattern- und linearem Modus
  nicht mehr gelöscht
  Verbesserungen - Keine
  Neue Fehler - Keine bekannt
 
1.01 -> 1.03 Behobene Fehler - Das Metronom verliert bei Anzeige des Master Effekts oder des Bildschirmschoners
  nicht mehr die Synchronisation
- Keine Verlangsamung mehr nach intensiver Benutzung von USB oder Sequenzer
- Keine digitalen Nebengeräusche mehr bei schneller Umschaltung von Patches mit
  unterschiedlichen Effekten
  Verbesserungen - Die Effekte sind bei Umschaltung des Patches geringfügig schneller verfügbar
  Neue Fehler - Keine bekannt
 
1.03 -> 1.04 Behobene Fehler - Skip Back Sampling ist jetzt auch direkt nach Laden von Samples benutzbar
- Der Loop End Punkt wird jetzt auch direkt nach dem Einschalten innerhalb von
  Real-Time REC korrekt erkannt
  Verbesserungen - Keine
  Neue Fehler - Automatisches Laden des Demosongs beim Einschalten (Autoload)
  funktioniert nicht mehr
 
1.04 -> 1.05 Behobene Fehler - Die Auswahl einer Performance funktioniert jetzt auch nach Speicherung einer
  Performance ausgehend vom Fenster MFX Edit
- Automatisches Laden des Demosongs beim Einschalten (Autoload)
  funktioniert wieder
- Load All Samples funktioniert jetzt fehlerfrei
- Die editierten Input Settings Parameter werden jetzt auch nach Rücksprung vom
  Fenster Input Settings zum Fenster Sampling Standby korrekt übernommen
  Verbesserungen - Keine
  Neue Fehler - Keine bekannt
1.05 -> 1.06 Behobene Fehler - Nach mehreren Stunden in eingeschaltetem Zustand stürzen der Sequenzer
  und die Rhythm Section nicht mehr ab
  Verbesserungen - Keine
  Neue Fehler - Keine bekannt
 
1.06 -> 1.07 Behobene Fehler - Probleme mit der USB-Speicherung behoben
- Timing-Probleme im Sequenzer behoben
  Verbesserungen - Keine
  Neue Fehler - Keine bekannt
 
 
WICHTIG:
- VOR einem Update unbedingt ein User Backup auf CF Card machen!
- Die Anleitung zum Update genauestens einhalten, sonst kann es sein, dass der Fantom anschliessend nur noch ein Haufen toter Elektronik ist!
 
Das aktuelle Betriebssystem 1.07 steht bei Roland Japan zum Download bereit:
Fantom X6/7/8 v1.07
 
Der aktuelle Editor 1.53 für die Betriebssysteme Version 1 steht ebenfalls bei Roland Japan zum Download bereit:
FantomX Editor v1.53
  
Unterschiede der Betriebssysteme Version 2
 
2.00 -> 2.01 Behobene Fehler - Nach mehreren Stunden in eingeschaltetem Zustand stürzen der Sequenzer
  und die Rhythm Section nicht mehr ab
  Verbesserungen - Keine
  Neue Fehler - Hintergrundbild "V-Drum" defekt (Linie im Bild)
 
2.01 -> 2.02 Behobene Fehler - Fehler im Time Stretching (stotternde Samples) behoben
  Verbesserungen - Keine
  Neue Fehler - Keine bekannt
 
2.02 -> 2.10 Behobene Fehler - Keine
  Verbesserungen - Aufnahme von Audio Tracks jetzt mit Effekten möglich
- Aufnahme von Audio Tracks jetzt auch in mono möglich
- Solo Sampling jetzt mit Effekten möglich
- SRX-12 Expansion Board "Classic EPs" wird im Piano Mode unterstützt
- Motion Dive .Tokyo Konsole wird unterstützt (V-LINK)
  Neue Fehler - Im Modus SLAVE-MIDI stürzt der Fantom während des Samplings vom
  digitalen Eingang teilweise komplett ab.
- Die Sounds eines Songs werden teilweise nicht korrekt abgespeichert.
 
WICHTIG:
- VOR einem Update unbedingt ein User Backup auf CF Card machen!
- Die Anleitung zum Update genauestens einhalten, sonst kann es sein, dass der Fantom anschliessend nur noch ein Haufen toter Elektronik ist!
- Nur falls jemand meint hier Geld für das Upgrade von Version 1 auf Version 2 sparen zu können:
   Den Versuch eines Upgrades mit den Updates der Version 2 quittiert der Fantom mit einem defekten Betriebssystem!
 
Das aktuelle Betriebssystem 2.10 steht bei Roland Japan zum Download bereit:
Fantom X6/7/8 v2.10
 
Der aktuelle Editor 2.10 für die Betriebssysteme Version 2 steht ebenfalls bei Roland Japan zum Download bereit:
FantomX Editor v2.10
  
Upgrade auf Betriebssystem Version 2
 
Das Betriebssystem Version 2 steht nur Käufern ab 01.01.2005 kostenlos zur Verfügung.
Wer seinen Fantom vorher gekauft hat, muss dafür leider ca. 75 € hinblättern.
Dafür erhält man dann ein Paket bestehend aus einer CF Card mit dem Betriebssystem, einem PC Card Adapter, sowie einer CD-ROM mit der neuen Fantom-X Editor Software v2.01 und dem Sample Editor für PC/Mac
 
Das Upgrade erweitert die Möglichkeiten des Fantom schon sehr entscheidend und verbessert ebenfalls die Bedienung und Nutzbarkeit.
Soll heißen: Der Kauf ist bei dem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis unbedingt anzuraten.
Die Auflistung der (für mich) wichtigsten Neuerungen:
 
Audio Tracks - Acht zusätzliche Audiospuren im Sequenzer mit eigenem Mischpult (auch Stereo!)
- Jede Spur kann mit der kompletten Effektsektion nachbearbeitet werden
- Merge und Mixdown von beliebigen Spuren (Ping Pong)
- Eigene Level Meter
- Völlig freie Positionierung der Samples
- Die Arbeitsweise entspricht weitgehend der von Cubase bekannten
- Realtime Stretching der Samples zum Erhalt der Tonhöhe bei Tempoänderungen!
- Songs werden wie mit Betriebssystem 1 abgespeichert (nur eben mit Audio)
Multisample Editor - Kompletter Editor im Fantom
- Freie Zuweisung der Tastenbereiche
- Nachträgliche Änderungs- und mehrfache Zuweisungsmöglichkeit
Sampling - Neue Patchgruppen zum sofortigen Abspielen von Samples/Multisamples auf der Tastatur
- Neue Parameter Sample Gain, Sample Fine Tune und Sample Level (ein wahrer Segen!)
- Alle ungesicherten Samples können mit einer (!) Funktion gleichzeitig gesichert werden
Editor - Neuer Sampe Editor
- Fantom und Editor bleiben unter allen Umständen synchron
Parameter - Zusätzlicher grafischer Patch Edit Modus
- Sample Editor kann vom Patch Edit Mode direkt angesprungen werden
- Die Patch Parameter können weitgehend über die Echtzeitregler editiert werden
- Key Range kann jetzt für alle Sounds auf einmal eingestellt werden
- Songs können über Live Setting aufgerufen werden!
- Verbesserte Bedienung Arpeggio
- Verbesserte Bedienung Chord Memory
- Neue Ziele für die Assignable Switches
S-700 Serie Patches - Importmöglichkeit von Patches und Rhythm Sets von S-700 Serie Samplern
Sonstiges - Neue Funktion zum Prüfen des optionalen DIMM Moduls (Sample RAM)
  Anmerkung: Es hat sich gezeigt, dass diese Funktion sehr kleinlich ist und zeitweise auch ein
  funktionierendes DIMM Modul bemäkelt. Dies geschieht vor allem nachdem der Fantom nicht über
  seinen Netzschalter abgeschaltet wurde (z.B. über Steckdose mit Schalter)
 
Bereits nach der ersten vollständigen Produktion im Fantom (samt aller Gesangsspuren!) hätte ich Roland auch gerne den doppelten Preis bezahlt!
  
Beliebigen Song beim Booten laden (Autoload)
Diese Funktion geht nicht mit Betriebssystem 1.04 ! ! !
 
Der gewünschte Song muss unter USER als demo0001.svq gespeichert werden.
 
Wenn jetzt im SYSTEM -> STARTUP die Funktion LOAD DEMOSONG eingeschaltet ist, wird dieser Song beim Booten automatisch geladen.