Lightboard LB1 - Bedienpanel
 
Das Bedienpanel wurde auf größtmögliche Live-Tauglichkeit und bestmögliche Nachbaubarkeit optimiert.
Letzteres führte zu einer einseitig beschichteten Platine und dadurch leider auch zu vielen Drahtbrücken. Diese müssen zuerst bestückt werden. Dabei dürfen die Brücken unter den IC-Sockeln nicht vergessen werden!
Alle Sockel sollten Präzisionsfassungen mit integriertem Abblockkondensator sein, um Problemen im Ansatz aus dem Weg zu gehen.
Die CPU-Platine wird nach Aufbau beider Platinen über Distanzbolzen mit dem Bedienpanel verschraubt. Diese Einheit wird nach erfolgreichem Probelauf mit der Frontplatte (wiederum über Distanzbolzen) verschraubt. Dadurch ergibt sich eine kompakte Einheit, die im Servicefall sehr schnell zu demontieren ist.
 
Die Schaltung ist nicht sonderlich kompliziert und besteht im Wesentlichen aus dem Adressdekoder, den Daten-Latches für LEDs und Display, sowie den Eingabetastern (Digitast) und Reglern.
 
Der Aufbau beginnt wie schon gesagt mit dem Bestücken der Drahtbrücken. Danach werden außer den LEDs alle Bauteile (beginnend mit den niedrigsten) bestückt.
Anschließend werden die LEDs in die entsprechenden Bohrungen gesteckt und die Platine mit der Frontplatte verschraubt.
Die LEDs (bitte keine Billigstware - das rächt sich mit schlechter und unterschiedlicher Helligkeit!) werden durch die Bohrungen in der Frontplatte geschoben und dann verlötet. Hierdurch haben alle LEDs den richtigen Abstand zur Frontplatte.
Jetzt die Frontplatte wieder entfernen und die SMD-Widerstände bestücken. Es ist übrigens eine gute Idee, in der Nähe der Potis ein paar SMD-Kondensatoren 100 nF einzubauen, da dies zu ruhigeren Werten bei der AD-Wandlung führt.
Abschließend werden die Potis von der Leiterbahnseite durch die Platine gesteckt, verschraubt und verlötet.
 
Alle Teile können bei Reichelt bezogen werden.